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Krankenseelsorge

Krankheit / Krankensalbung

Der Dienst an den Kranken gehört auch heute noch in jeder Gemeinde zu den besonderen Diensten. So können Sie auch heute noch dieses Zeichen der Liebe und Nähe Gottes erfahren, indem Sie um die Krankensalbung bitten.

Dazu wenden Sie sich an unser Pfarrbüro oder sprechen jemanden an, von dem Sie wissen, dass er Kontakt zu Pfarrhaus und Kirche hat. Er oder sie wird Ihr Anliegen gerne weiterleiten. Ein Priester wird sich dann bei Ihnen melden und den Besuch mit der Spendung des Sakramentes vereinbaren. Vorzubereiten brauchen Sie dazu eigentlich gar nichts; alles nötige bringt der Priester mit. Eine brennende Kerze oder ein Kreuz wären schön, wenn vorhanden.

Das Sakrament kann jeder empfangen, der körperlich oder auch seelisch krank, angeschlagen oder alt ist. Auch vor einer schwereren Operation ist das Spenden der Krankensalbung selbstverständlich möglich.

Schön ist es, wenn der oder die Kranke das Sakrament auch bewusst und wach mitfeiern kann.

Auch Schwerstkranken kann man dieses Sakrament spenden.
Allerdings sollte man hier das Missverständnis der „letzten Ölung“ vermelden. Eine „letzte Ölung“ gibt es in der Kirche nicht; und die Krankensalbung ist kein Sakrament zum Tode, sondern soll den Menschen Kraft für die Gesundung geben.

Bei schon Verstorbenen kann das Sakrament nicht mehr gespendet werden.

 

Krankenkommunion/Hauskommunion

Die Hauskommunion gehört fest zum Leben unserer Gemeinden.
Einmal im Monat besuchen die Seelsorger und unsere ehrenamtlichen Helferinnen die Alten und Kranken und bringen die Kommunion zu ihnen nach Hause.

Es ist ein Zeichen der Verbundenheit mit Jesus Christus auf der einen Seite und mit der Pfarrgemeinde vor Ort auf der anderen Seite.
Für die Gemeinden ist es ein sehr wichtiger Dienst: Wir dürfen all die nicht vergessen, die zu uns gehören. Das hieße, den Auftrag Jesu nicht zu beachten.

Bei den Besuchen wechseln sich Pastor Weber, der Kooperator und die ehrenamtlichen Helferinnen ab. Wir kommen zu Ihnen, singen und beten und reichen die heilige Kommunion. Natürlich ist auch Zeit für ein Gespräch. Ein offenes Ohr, ein gutes Wort und etwas Zeit gehören selbstverständlich mit dazu.

Es bedarf keiner großer Vorbereitungen zuhause: vielleicht eine Kerze, ein Kreuz, eventuell ein Blümchen aus dem Garten – mehr braucht es nicht.
Und wenn die Dinge gerade nicht zur Hand sind geht es auch ohne.

Wir kommen gerne zu Ihnen. Lassen Sie es uns wissen.